Schutzpflicht – R2P

Konflikt-Intervention als friedenstheologische Herausforderung

Zwei Tage im Juli auf dem Bienenberg, gefüllt mit Referaten, Inputs und Gruppenarbeit verdichteten sich zu einem Schlussdokument, das nun vorliegt. Es befasst sich damit, wie die Interventionsfrage aus friedenstheologischer Sicht beantwortet werden kann.

Download des Arbeitspapiers: Using Nonviolence against Violence? http://www.bienenberg.ch/az/deu/images/stories/file/Nonviolence-violence_Symposium_2015_Bienenberg_-_Working_document_final.pdf

 

„Menschen schützen – mit aller Gewalt oder gewaltfrei“
Vortrag bei einer Klausurtagung im Forum ziviler Friedensdienst
Köln, 24. April 2015  von Dietrich Becker-Hinrichs, Bretten

 

Vor zwei Jahren hat sich das DMFK Gedanken gemacht zum Thema Schutzpflicht bzw. „R2P“ (Responsibility to Protect) und dazu eine dezidierte Stellungnahme abgegeben.
„R2P – Die Konfrontation mit dem Bösen“

Darüber hinaus beteiligten wir uns an einer Stellungnahme von Church and Peace, die ebenfalls nachzulesen ist:
„Erklärung von Church an Peace zu “Responsibility to protect (R2P)“

Erste Stellungnahme von Church and Peace zusammen mit dem DMFK zum Thema Schutzpflicht: FÜR CHRISTUS LEIDEN (SUFFER FOR CHRIST – S4C)
Besorgniserregend empfanden wir damals die positive Einschätzung einiger führender Personen unter den nordamerikanischen Mennoniten, auch in dem MCC-Peace Office. Aus der Sorge um bedrohte Völker erklärten sie sich bereit, militärische Einsätze unterstützen zu wollen … eben um Schutz durch Gewalt zu bieten. Nach einigem Nachdenken hat sich nun das Peace Office etwas kritischer geäußert. Hier ist der neueste englischsprachige Newsletter von MCC, in dem dies thematisiert wird:
„Contested Directions in International Peacemaking: 3D, R2P, and W2I“