Tagung im November - Frieden und Sicherheit

In einem frühen Paulus-Brief steht eine Warnung vor der Propaganda des Römischen Imperiums: „Wenn die Leute meinen, es herrsche Frieden und Sicherheit, … wird es kein Entrinnen geben.” (1 Thess 5,3 NGÜ) Die „frohe Botschaft” des Kaisers war eine Sicherheitsgarantie auf Grundlage der Schwertgewalt. In seinem Brief warnte Paulus davor, dieser pax Romana zu trauen.

Die hebräische Tradition und die frühe Jesus-Bewegung stellten sich menschliche Sicherheit ganz anders vor. Durch die Erinnerung an die Befreiung aus der Sklaverei und die Hinrichtung Jesu entstand eine kritische Haltung gegenüber jeder staatlichen Rechtfertigung für Fremdbestimmtheit und Zwang.

Bei dieser Tagung wollen wir über die innere Logik des Friedens nachdenken. Wie kann der Weg des Friedens auch das Bedürfnis nach Sicherheit berücksichtigen? Zwar muss Frieden „gewagt” werden (Bonhoeffer), dennoch gibt es auch das menschliche Bedürfnis nach geregelter Gemeinschaft. Wie sollen wir diese Spannung überbrücken?  

Für weitere Infos siehe unseren Flyer hier und hier

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